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Ausbau- und Erhaltungsstrategie Staatsstraßen 2030

Pkw fährt auf Straße entlang von Bäumen.

S185, Netzklasse S3, grundhafte Erneuerung bei Rechenberg-Bienenmühle
(© SMWA)

Mobilität gehört zu den Aufgaben der Daseinsvorsorge. Dem Verkehrsträger Straße, über welchen derzeit rund 56 % des Verkehrsaufkommens abgewickelt werden, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Dies gilt insbesondere für die Staatsstraßen im ländlichen Raum.

Die Ausbau- und Erhaltungsstrategie verfolgt das Ziel, die Mobilität im Freistaat Sachsen dauerhaft zu gewährleisten. Sie zeigt transparent und nachvollziehbar auf, wie der Zustand der Staatsstraßen langfristig verbessert werden kann. Der Schwerpunkt ist auf die Erhaltung des bestehenden Straßennetzes ausgerichtet und somit als zentrale Zukunftsaufgabe definiert. Dabei werden die Ziele und Grundsätze des Landesentwicklungsplanes beachtet bzw. berücksichtigt.

Das sächsische Staatsstraßennetz ist formal – unabhängig vom Zustand der Straßen – anhand der Verkehrsbedeutung, also der Verbindung von Grund-, Mittel- und Oberzentren sowie der Verkehrsbelegung, in drei Netzklassen S1, S2 und S3 eingeteilt. Die darauf aufbauende Ausbau- und Erhaltungsstrategie Staatsstraßen 2030 liefert systematische und objektive Lösungsansätze, um Ressourcen wirtschaftlich, nachhaltig und zielführend einzusetzen.

Dabei sind alle drei Netzklassen wichtig. Keines dieser Netze wird vernachlässigt. Der bedarfsgerechte Ausbau in den Netzklassen S1 und S2 stellt auf die zukunftsorientierte Leistungsfähigkeit des Hauptnetzes ab. Parallel wird in allen drei Netzklassen eine bedarfsgerechte Erhaltung im vorhandenen Straßenraum vorgenommen. Somit lässt sich insbesondere in der Fläche und im ländlichen Raum die Erreichbarkeit der Orte verbessern und langfristig sicherstellen.

Als maßgeblicher Handlungsrahmen für die sächsische Straßenbauverwaltung bis 2030 ist die Ausbau- und Erhaltungsstrategie nicht statisch angelegt, sondern bedarf der regelmäßigen Überprüfung (z. B. bei Änderung von Verkehrsbelegungen, Unfallgeschehen, Straßenzustandsentwicklung usw.). Sie richtet sich an Planer, Baubetreuende und Entscheidungsträger der sächsischen Verwaltung und ist bei allen Staatsstraßen anzuwenden.

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