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Neubaustrecke Dresden - Prag

Zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen ist es ein erklärtes Ziel, die Schienenverbindung zwischen Dresden und Prag für die künftigen Anforderungen an ein steigendes Güterverkehrsaufkommen und kürzere Reisezeiten im Personenfernverkehr zu verbessern.
Beide Verkehrsministerien arbeiten seit mehreren Jahren daran, eine optimale Streckenführung außerhalb der Bestandsstrecke durch das Elbtal zu finden.

Hierzu sind mehrere Machbarkeitsuntersuchungen zu einer möglichen Linienführung erarbeitet worden. Mit einer Neubaustrecke kann die Bestandsstrecke vom Personen- und Güterfernverkehr entlastet, die Situation hinsichtlich Lärmbelastung in der Elbtalregion beidseitig der Landesgrenze verbessert und mehr Kapazität für den Güterverkehr geschaffen werden. Sachsen hat dieses Vorhaben für den Bundesverkehrswegeplan 2015 angemeldet. Auf der Basis einer im Juni 2014 unterzeichneten gemeinsamen Absichtserklärung des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und des Verkehrsministers der Tschechischen Republik soll die weitere Arbeit an diesem Vorhaben koordiniert werden.

LOGO: EU-Förderung aus dem TEN-T-Fond

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Weitere Information und Dokumente zum Vorhaben finden Sie hier:

Studie zu „Vorplanungsleistungen für die Schienenneubaustrecke Dresden-Prag“ gestartet

Nachdem im Sommer 2012 die Studie zur optimierten Linienführung fertiggestellt worden ist, hat das SMWA gemeinsam mit dem tschechischen Verkehrsministerium im Frühjahr 2014 im Rahmen des Mehrjahresarbeitsprogramms 2013 der EU KOM im Bereich des transeuropäischen Verkehrsnetzes Finanzmittel für eine Studie zu „Vorplanungsleistungen für die Schienenneubaustrecke Dresden-Prag“ beantragt.

Im Sommer 2014 hat die Europäische Kommission (KOM) die Fördermittel für diese gemeinsame Planungsstudie genehmigt.
Damit können beide Seiten eine nähere Untersuchung zum geplanten Streckenverlauf zwischen Heidenau und Ustí nad Labem und weiterführend Richtung Litomerice in Auftrag geben. Aufbauend auf der Studie von 2012 wird eine weitere Trassenoptimierung zur Minimierung möglicher Konfliktpotenziale durchgeführt. Weitere Schwerpunkte der Studie sind neben rechtlichen und technischen Fragestellungen auch raumordnerische und umweltrechtliche Betrachtungen.
Die Studie wird seitens der EU mit rund 50 % aus dem TEN-T-Fonds gefördert. Der Umfang der Studie beläuft sich auf 1.258.000 EUR. Somit kann mit einer Fördersumme von rund 600.000 EUR bis 2015 gerechnet werden.
Der sächsische Teil der gemeinsamen Studie wurde Anfang August vergeben. In enger Kooperation mit den tschechischen Kollegen wird die Studie bis Dezember 2015 abgeschlossen sein.

Visualisierung nach Fertigstellung der Studie zur optimierten Linienführung von 2012

Videosequenz NBS https://www.youtube-nocookie.com/embed/WCeyi_HfKGY?rel=0&autoplay=1

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